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Pflanzenöle in der Naturkosmetik: Edle Tropfen

Pflanzenöl

Kosmetik – das ist ein einfacher, für uns alle gebräuchlicher und selbstverständlicher Begriff. Sein Ursprung liegt im Griechischen und bedeutet „die das Schmücken betreffende Kunst“, abgeleitet von „kosmos“ = Ordnung, Schmuck, Weltall.

Was sind nun die Aufgaben der Kosmetik? Sie ordnet, pflegt und schmückt. Kosmetik umfasst also Hygiene, Hautpflege und Prophylaxe (Gesunderhaltung, Anti-Aging), sie dient zur Verminderung von Hautproblemen und Hautschäden und nicht zuletzt der Verschönerung - in der dekorativen Kosmetik finden Zeitgeist und Mode ihren Ausdruck.

Pflege, Reinigung, Geruch und Aussehen

Laut Gesetz (LMBG, Lebensmittel- Bedarfsgegenständegesetz, §4) sind Kosmetika Zubereitungen, die angewendet werden, um zu pflegen, zu reinigen, das Aussehen und den Körpergeruch zu beeinflussen und Geruchseindrücke zu vermitteln.

Kosmetik soll also für ein besseres Aussehen sorgen. Sie soll reinigen, schützen und unsere Haut pflegen. Aber wie in aller Welt sind dann die Chemie-Cocktails ins Kosmetikregal, in unsere Badezimmer und Handtaschen gekommen?

Zwar sind konventionelle Kosmetika nicht per se gesundheitsgefährdend. Aber wieso finden sich darin Inhaltsstoffe wie Polyethylenglykole (PEGs), die die Haut durchlässiger für Schadstoffe machen; Basisstoffe wie Paraffinöle, die die Eigenregeneration der Haut einschränken; oder Konservierer wie Parabene, die im Verdacht stehen, den Hormonhaushalt negativ zu beeinflussen? Und wieso sollten wir unsere Haut mit einer geballten Ladung Silikon balsamieren?

Es scheint in der Kosmetikindustrie in Vergessenheit geraten zu sein, dass alles, was wir uns täglich auf die Haut cremen, mehr oder weniger auch von unserem Körper aufgenommen wird. Und dass alles, was ins Duschgel hineinformuliert wird, später per Abwasser in unsere Umwelt gelangen kann und sie beeinflusst.

Anstatt Silikon und Paraffin: wertvolle Pflanzenöle

Naturkosmetik setzt auf natürliche Pflege und bietet Schutz, Pflege und Verschönerung - ohne gesundheits- und umweltschädliche Inhaltsstoffe. Echte Naturkosmetik verzichtet daher auf synthetische und bedenkliche chemische Wirk- und Inhaltsstoffe, insbesondere auf Substanzen aus der Erdölindustrie. Auch der Einsatz von Rohstoffen aus toten Tieren (tierische Fette, Nerzöl, Murmeltierfett, Collagen oder Frischzellen) ist im Gegensatz zur konventionellen Kosmetik nicht erlaubt.

Die Abfallprodukte aus der Mineralölindustrie wie Paraffine und Silikone sind in Naturkosmetik tabu. Diese mineralischen Öle sind zwar nicht per se schlecht für die Haut, sie sind vielseitig und billig, aber auf Dauer können sie Haut und Haaren schaden. Denn sie sorgen für einen sogenannten Build-up: Sie legen sich über die Zellen und können dort Feuchtigkeit stauen. Die Langzeitfolgen: Die Haut kann spröde werden, die Haare brüchig.

Naturbelassen und durch schonende Verfahren hergestellt

KokosölHersteller von echter Naturkosmetik arbeiten dagegen mit natürlichen Basiszutaten: wertvolle Pflanzenöle. Eine Creme oder Emulsion hat als Hauptkomponenten immer Wasser und Fette (Lipide). Die Fettphase besteht in der Naturkosmetik aus hochwertigen naturbelassenen Pflanzenölen, die den Lipiden in der Haut ähnlich sind. Sie können daher gut aufgenommen werden und sind sehr hautverträglich. Pflanzenöle unterstützen die natürliche Regeneration und schützen die Haut vor Feuchtigkeitsverlust.

Naturbelassene Pflanzenöle werden in schonenden Verfahren wie der Kaltpressung gewonnen, die einen höchstmöglichen Anteil an hautaktiven Pflanzenstoffen erhält: ungesättigte Fettsäuren und wertvolle Wirkstoffe wie Flavonoide, Phytosterole oder Vitamine. Sie unterstützen aktiv den Hautstoffwechsel und stärken die Hautbarriere, sind Radikalenfänger und wirken zellregenerierend und somit der Hautalterung entgegen. Pflanzenöle nähren, sie glätten die Hornschicht und schützen vor Austrocknung der Haut.

Tipp für die Anwendung: Massieren Sie Emulsionen, Cremes, Gesichts- und Körperöle in die noch etwas feuchte Haut ein. So entsteht eine Öl-Wasser-Emulsion, die sich mit den Fetten auf der Haut verbinden und besser in die Haut eindringen kann.

Unsere Haut schützt unser Inneres und ist unsere Kontaktfläche zur Außenwelt. Wir sollten sie natürlich und mit dem pflegen, was sie wirklich nährt.

Autorin: Nina D. Jaksch
Fotos: Pixabay