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Von A bis Z: Das große Naturkosmetik-Glossar

Aluminium/Aluminumsalze

Porenverschließender und schweißhemmender Wirkstoff in Deos und Antitranspirants. Steht unter Verdacht, hautreizend und nervenschädigend zu sein.

Ätherische Öle

Natürliche Duftstoffe und Wirkstoffe, die Pflanzen in Form winziger Öltröpfchen in ihren Blüten, Blättern, Früchten, Hölzern, Schalen, Wurzel einlagern. Sie werden durch Destillation, Kaltpressung oder Extraktion (Alkohol, CO2, Hexan) gewonnen. Sie setzen sich aus einer Vielzahl biochemischer Substanzen zusammen. Wirken je nach Pflanze antibakteriell, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd. Löslich in Öl und Alkohol.

Alkohol

Ethanol, Ethylalkohol. Durch natürliche Gärungsprozesse aus zucker- oder stärkehaltiger Biomasse gewonnen. Einsatz als Lösungsmittel und natürliches Konservierungs- und Stabilisierungsmittel. Adstringierend, tonisierend, hautstraffend. Verantwortungsbewusste Naturkosmetikhersteller setzen auf unvergällten Bio-Alkohol. INCI: Alcohol

Alkohol vergällt

Aus Preisgründen wird oft vergällter Alkohol eingesetzt (INCI: alcohol denat), der mit unangenehm schmeckenden Substanzen ungenießbar gemacht wurde. Industrie und konventionelle Kosmetik setzen zur Vergällung u.a. Phtalate ein, die hormonwirksam sind. Die Naturkosmetik verwendet ätherische Öle zur Vergällung von Alkohol.

Allergie

Krankmachende Überempfindlichkeit des Körpers gegen natürliche oder chemische Substanzen. Die Änderung im Abwehrsystem bewirkt eine Sensibilisierung, die übersteigerte Immunabwehr eine allergische Reaktion. Kontaktallergie ist eine allergische Reaktion auf Körperpflegemittel. 

Allergene

Natürliche oder synthetische Substanzen, die Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) bei sensibilisierten Personen auslösen können. 

Anti-Aging

Überbegriff für Kosmetik und Hautpflege sowie alle Maßnahmen wie Lebensführung und Ernährung, die Altershemmung und Vorbeugung von Hautalterung sowie Hautregeneration zum Ziel hat. Hierbei werden z.B. Phytohormone, Vitamine, Coenzyme oder Peptide eingesetzt.

Anti-Blemish

Bezeichnung für die Wirkung von Kosmetika gegen Rötungen, Hautunreinheiten und Glanz.

Anti-Frizz

Bezeichnet die Wirkung der Glättung von gekräuseltem Haar bei Haarpflegeprodukten.

Antioxidantien

Antioxidantien wie zum Beispiel Vitamin C oder E können Hautschädigung durch freie Radikale mindern oder vorbeugen.

BB-Creme

„BB“ steht für „Blemish Balm“ oder „Beauty Balm“ und beschreibt als Marketingbegriff, dass das Kosmetikprodukt unterschiedliche Wirkungen in einem Produkt vereint, wie Abdeckung mit Farbpigmenten, Grundierung, Hautglättung und Sonnenschutz.

Benzoesäure

Naturidentes, mildes Konservierungsmittel. Kommt in der Natur im Benzoeharz, in Pflanzen, Honig und Milchprodukten vor. Antimikrobiell, hemmt das Wachstum von Schimmel- und Hefepilzen. INCI: Benzoic Acid

Benzylalkohol

Naturidentes, mildes Konservierungsmittel. Antimikrobiell und desinfizierend. INCI: Benzyl Alcohol

Bienenwachs

Unbehandeltes, naturbelassenes Bienenwachs ist ein natürlicher Konsistenzgeber und Co-Emulgator. Es enthält Carotinoide und Flavonoide aus den Blütenpollen und Propolis und hat eine gelbliche Färbung. Schützt und pflegt Haut und Haare. INCI: Cera flava. Das gebleichte Bienenwachs heißt Cera alba. 

Biologisch abbaubar

Substanzen, die durch Mikroorganismen mittels Oxidations- und Hydrolyseprozessen im Boden und Wasser abgebaut und somit in den Naturkreislauf zurück geführt werden können, werden als biologisch abbaubar bezeichnet. 

CC-Creme

„CC“ steht für „Colour Correction“ und beschreibt als Marketingbegriff spezielle moderne Hautpflege, die mittels Farbpigmenten Hautrötungen mildert und für einen gleichmäßigen Teint sorgt.

Carmin

Roter Farbstoff, der aus getrockneten (Cochenille-)Schildläusen hergestellt wird. Einsatz in der Dekorativen Kosmetik. INCI: C.I. 75470

Cetearyl Glucoside

Pflanzlicher Emulgator auf der Basis von Kokosöl und Glucose. INCI: Cetearyl Glucoside

Cetyl Alcohol/ Cetearyl Alcohol

Pflanzliche Fettalkohole, machen als Co-Emulgatoren und Konsistenzgeber Haut und Haare geschmeidig und weich. INCI: Cetyl Alcohol/ Cetearyl Alcohol

Coco Glucoside

Pflanzliches Tensid auf der Basis von Kokosöl und Glucose INCI: Coco Glucoside

Derivate

Von lat. derivare – ableiten. Chemische Verbindungen, die von einer Grundsubstanz (natürlich oder aus Erdöl) abgeleitet und ähnlicher Struktur wie diese sind. Natürliche Derivate enthalten keinerlei Mineralölanteile.

D-Panthenol

Multiaktiver Inhaltsstoff, wirkt feuchtigkeitsspendend, entzündungshemmend, unterstützt die Zellerneuerung. INCI: Panthenol

EDTA

Synthetischer Komplexbildner und Wasserenthärter auf Mineralölbasis. Steht im Verdacht, die Haut durchlässiger für Schadstoffe zu machen und stark umweltbelastend zu sein, da biologisch kaum abbaubar.

Emulsion

Fein verteiltes, stabiles Gemisch zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten, wie Wasser und Öl. Emulgatoren verbinden die Wasserphase und Ölphase.

Enzyme

Biokatalysatoren, die chemische Reaktionen beschleunigen, Stoffwechselvorgänge und Auf- und Abbauprozesse der Haut unterstützen. Natürliche Enzyme aus Pflanzen werden als Wirkstoffe in der Naturkosmetik eingesetzt.

Glycerin

Bestandteil des hauteigenen Feuchthaltesystems. Pflanzliches Bio-Glycerin aus Pflanzenölen wird in der Naturkosmetik eingesetzt. Feuchtigkeitsbindend, schützt die Hautbarriere und unterstützt die Hautelastizität. INCI: Glycerin

Glyceryl Stearate

Natürlicher Emulgator. Mehrwertiger Alkohol, der mit pflanzlicher Stearinsäure verestert wurde. INCI: Glyceryl Stearate 

Guar

Guarkernmehl, aus den Samen eines indischen Leguminosen-Baumes. Verdickungsmittel, Stabilisator, Zusatzstoff. INCI: Guar Gum

Henna

Pulver aus dem Hennastrauch. Einsatz als Pflanzenhaarfarbe und zur Haarpflege. 

Hyaluronsäure

Hauteigenes Polysacharid, das der Haut als elastischer Strukturgeber dient. Feuchtigkeitsspendend, kann Feuchtigkeit in der Haut binden, wirkt antioxidativ. Die Naturkosmetik setzt pflanzliche Hyaluronsäure ein. INCI: Hyaluronic Acid

Hydrolat

Destillationswasser (hydrosol, floral water), das bei der Gewinnung ätherischer Öle durch Wasserdampfdestillation entsteht und Spuren ätherischen Öles enthält. Wertvoller Kosmetikrohstoff. Wirken je nach Pflanze adstringierend, anregend, antiviral, beruhigend, entzündungshemmend oder epithelisierend.

INCI

Abkürzung für International Nomenclature of Cosmetic Ingredients. Internationale Richtlinie für die korrekte Deklaration von Inhaltsstoffen in der Kosmetik. Schreibt seit 1998 EU-weit die einheitliche Bezeichnung und Volldeklaration aller Kosmetikinhaltsstoffe sowie die Einzellistung einiger Duftstoffe, die Allergien auslösen können, vor. Die Inhaltsstoffe werden nach ihrem Gewichtsanteil in absteigender Reihenfolge gelistet. Farbstoffe werden am Auflistungsende mit der jeweiligen Colour-Index Nummer (CI-Nummer) aufgeführt. Allergiker können somit ein Produkt vor dem Kauf auf bedenkliche Inhaltsstoffe prüfen. 

Lauryl Glucoside

Pflanzliches Tensid, basierend auf den Pflanzenölen von Kokos, Palmkern und Maiskeim. INCI: Lauryl Glucoside

Lecithin

Pflanzlicher Emulgator, meist aus Soja gewonnen, mit pflegenden und rückfettenden Eigenschaften. INCI: Lecithin 

Mascobado Rohrzucker

Mascobado ist der getrocknete, unraffinierte Saft des Zuckerrohrs (Vollrohrzucker). Enthält wertvolle Mineralstoffe. INCI: Saccharum Officinarum

Mineralöle

Komplexe Gemische, die durch die Destillation von Erdöl gewonnen und in der Kosmetikindustrie als preiswerte, haltbare, neutrale, farb- und geruchlose Cremegrundlage und Konsistenzgeber eingesetzt werden, die filmbildende und wasserabweisende Eigenschaften haben. Sie enthalten gesundheitsbedenkliche Stoffe, die zum Beispiel in Mund- und Lippenpflegeprodukten in den Organismus gelangen. Die aromatischen Kohlenwasserstoffe (MOAH – Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) gelten als toxikologisch bedenklich und krebserregend. Mineralöle dürfen in Naturkosmetik nicht vorkommen.

Parabene

Eine Gruppe synthetischer Konservierungsstoffe, die auf der Basis von Mineralöl hergestellt werden. In Naturkosmetik nicht erlaubt. Beispiele für Parabene: Methylparaben, Etyhlparaben, Propylparaben, Butylparaben, Isobutylparaben, Isopropylparaben und Phenylparaben. Synonyme lauten: Hydroxybezoesäure, Hydroxybenzoat, Metagin, Oxybenzoesäure, Oxybezoat, PHB, Propagin, Parahydroxybenzoat. Parabene stehen im Verdacht, hormonell wirksam zu sein und zahlreiche Nebenwirkungen zu haben.

Paraffine

Gemisch aus gesättigten Kohlenwasserstoffen, das aus Rückständen bei der Erdöldestillation gewonnen wird. Konventionelle Kosmetik setzt das preisgünstige Paraffin Cremes und Kosmetika als neutrale Grundlage zu. Bezeichnungen dafür sind Ceresin, Petrolatum, Paraffinum liquidum, Paraffin Oil, Paraffin Wax. Problematisch, da kein echter Pflegeeffekt, sondern langfristig Behinderung der Eigenregeneration und des Säureschutzmantels der Haut durch den abdichtenden Film.

PEG

Abkürzung für Polyethylenglykole. Billige, vielseitig einsetzbare, aber synthetische, aggressive Tenside aus Erdölderivaten. Der Hauptstoff Ethylenoxid steht im Verdacht, die Haut durchlässiger für Schadstoffe zu machen, hautirritierend, allergieauslösend und stark umweltbelastend zu sein.

Pflanzenstoffe, sekundäre

Wertvolle Pflanzeninhaltsstoffe, die die Pflanze in speziellen Zelltypen herstellt . Dazu zählen Anthocyane, Carotinoide, Flavonoide, Phytosterole, Polyphenole, Saponine, Vitamine. Wirksam in Ernährung, Naturheilkunde und Kosmetik.

pH Wert

pH – Abkürzung für lat. „potentia hydrogenii“ (Wasserstoffionenkonzentration). Messzahl für die Säure- bzw. Baseneigenschaft wässriger Lösungen. (0 =sauer. 14 = alkalisch. 7 = Neutralpunkt in der Mitte.) Wasser: pH Wert 7. Die Haut schützt sich mit ihrem Säureschutzmantel vor Bakterien, durch einen leicht sauren pH Wert zwischen 5,5 und 6.

Phtalate

Synthetischer Weichmacher, Vergällungsmittel in Alkohol. Sorgt in konventioneller Kosmetik für geschmeidige Konsistenz. Hormonell wirksame Chemikalie, die im Verdacht steht, starke gesundheitliche Schäden auszulösen (Fruchtbarkeitsstörung etc.). Für Naturkosmetik ausgeschlossen.

Polymere

Synthetisch hergestellte Kunststoffe, dienen als Hilfsstoffe in konventioneller Kosmetik. Nicht erlaubt in Naturkosmetik.

Radikale, freie

Aggressive Sauerstoffmoleküle, die im Körper durch Stoffwechselvorgänge entstehen und Alterungs- und Degenrationsprozesse bewirken können. Freie Radikale können in den Zellstoffwechsel eingreifen, gesunde Zellen schädigen, Hautalterung und Falten bewirken. Sie werden durch zu viel Sonneneinwirkung, Rauchen, Stress und Umweltverschmutzung verstärkt.

Silikone

Vollsynthetische Stoffe, die aus Silicium, Sauerstoff und chloriertem Kohlenwasserstoff hergestellt werden. Einsatz in der konventionellen Kosmetik als Weichmacher, Filmbilder, Konsistenzgeber in dekorativer Kosmetik. In Naturkosmetik nicht erlaubt. INCI: Silicone.

SLS

Abkürzung für aggressive Tenside wie Sodium Laurylsulfate oder Sodium Laureth Sulfate. Gute Schaum- und Reinigungswirkung, aber hautreizend. Naturkosmetik verzichtet auf SLS und setzt auf milde, hautverträgliche Tenside.

Sorbinsäure

naturidentes, mildes, hautverträgliches Konservierungsmittel, hemmt das Wachstum von Pilzen. INCI: Sorbic Acid

Sodium Citrate

Natürliches Salz der Kohlensäure. Hilft bei der Regulierung des pH-Wertes. INCI: Sodium Citrate

Sodium Cocoyl Glutamate

Emulgator auf der Basis von Glucose und Kokosöl. INCI: Sodium Cocoyl Glutamate

Sodium Lauryl Sulfat

Stark schaumbildendes Tensid, gewonnen aus der Kombination von Laurylalkohol mit Schwefeltrioxid. Stark hautreizend. Auch als preiswerter Industriereiniger eingesetzt (Autowaschprodukte, Maschinenentfetter). INCI: Sodium Lauryl Sulfat

Sodium Lauryl Sulfoacetat

Mildes anionisches Tensid, leitet sich von der Sulfoessigsäure ab, die eine schwache Säure ist. Hautfreundlich, mild, gute Schaumbildung. INCI: Sodium Lauryl Sulfoacetat

Sorbit

Feuchthaltemittel, gewonnen aus Mais und anderen Getreidestärken. INCI: Sorbitol

Sucrose Cocoate

Milder, pflanzlicher Emulgator aus Kokos und Zuckerrüben. Rückfettend, fördert ein weiches Hautgefühl nach dem Waschen. INCI: Sucrose Cocoate

Tenside

Waschaktive Substanzen, die die Oberflächenspannung des Wassers vermindern. Die Industrie verwendet für konventionelle Kosmetik Tenside auf der Basis von Mineralölen. In der Naturkosmetik werden milde Verseifungen aus Pflanzenölen (Kokos), Zucker oder Aminosäuren eingesetzt, die biologisch abbaubar sind.

Tocopherol

Bezeichnung für Vitamin E-Derivate, die aus Pflanzenöl extrahiert werden. Antioxidans, Radikalfänger, entzündungshemmend, zellerneuernd, bindet Feuchtigkeit. INCI: Tocopherol

Triclosan

Synthetischer Konservierungsstoff aus Mineralölbasis. Starkes Desinfektionsmittel, Antitranspirant. Gefahr der Erzeugung resistenter Keime. Tabu für Naturkosmetik. INCI: Triclosan. 

Vegan

Produkte und Kosmetika, die frei von tierischen Inhaltsstoffen sind.

Weingeist

Unvergällter (Trink)Alkohol. Durch Vergärung von zucker- oder stärkehaltiger Biomasse gewonnen. Lösungsmittel, Konservierungsmittel. Adstringierend, tonisierend. Da reiner, unvergällter Trinkalkohol besteuert wird, ist er deutlich teurer als vergällter Alhohol. INCI: Alcohol

Xanthan

Hautfreundlicher, natürlicher Gelbildner, Verdickungsmittel und Stabilisator auf Basis pflanzlicher Kohlehydrate. Feuchtigkeitsbindend. INCI: Xanthan Gum

Zinkoxid

Mineralisches Lichtschutzpigment. Einsatz in Wundschutzcremes. Weißes, geruchloses Pulver, aus Zinkerz hergestellt. Entzündungshemmend, austrocknend. INCI: Zinc Oxide 

Zitronensäure

Wasserlösliche Carbonsäure, zählt zu den Fruchtsäuren. Kommt natürlich in Zitrusfrüchten vor. Verwendung zum Einstellen eines neutralen ph-Werts. INCI: Citric Acid