November 24, 2018

Klirrende Kälte, blauer Himmel, Sonnenschein: Mitunter zeigt sich der Winter von seiner Prachtseite. Dann gibt es kaum etwas schöneres, als ein ausgedehnter Spaziergang im knirschenden Schnee an der frischen Luft. Was uns guttut, bedeutet für die Haut aber Stress: Winterluft ist nicht nur kalt, sondern auch trocken. Dadurch hat es die Haut schwer, genügend Feuchtigkeit aufzunehmen und Talg zu produzieren, der sie geschmeidig hält. Sinken die Temperaturen unter etwa fünf Grad, stellen die Talgdrüsen die Produktion fast vollständig ein. Die Haut wird spröde, rau, gerötet oder juckt sogar.

Gönnen Sie also Ihrer Haut den richtigen Kälteschutz! Wie das geht?

Ganz einfach: Wählen Sie im Winter Naturkosmetik-Produkte mit einem höheren Fettanteil. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Haut trocknet nicht aus und zugleich schützen Sie Ihre Gesundheit. Denn eine juckende Haut ist ein Anzeichen für eine Entzündungsreaktion, also dafür, dass das Immunsystem arbeitet: Es versucht, Bakterien loszuwerden, die bereits eingedrungen sind, weil der oberste Schutzfilm der Haut spröde und durchlässig ist. Keine Sorge, meist sind die Keime harmlos. Im schlimmsten Fall aber kommt es zu einem Ekzem.

Damit Ihre natürliche Hautbarriere intakt bleibt, heißt es also: fleißig eincremen!

Empfindliche Gesichtshaut

Hautpflege im Winter

Besonders die Gesichtshaut ist kälteempfindlich. Ob ein langer Winterspaziergang oder ein Tag beim Skifahren: Am besten schützt man das Gesicht mit einer extra Schicht fetthaltiger Creme. Doch Vorsicht: Die Extra-Schutzschicht darf nicht zu dicht sein, sonst kann Schweiß nicht verdunsten, der Bakterien oder Pilzen einen Nährboden bietet. Tragen Sie die Kälteschutz-Creme deshalb immer nur dünn auf.

Probieren Sie dafür zum Beispiel Naturkosmetikprodukte wie die Hydra+ Intensive Treatment Cream von Grown AlchemistFlavonoide aus Geranienblüten sorgen für eine verbesserte Hauttextur und regulieren die Talgproduktion. Oder tragen sie das Rejuvenate Treatment Oil von Amala als dünne Schutzschicht über der Gesichtspflege: Wirkungsvolle Kakaobohne baut die Feuchtigkeitsbarriere wieder auf.

Auch die Lippen sind bei Kälte sehr empfindlich, da sie keine schützende Fettschicht haben. Trockenen Lippen beugen Sie etwa mit dem Lip & Face Balm von Kahina Giving Beauty vor. Sheabutter, Kokosöl und Mangonussbutter verleihen dem Balsam eine samtige Textur und durchfeuchten die Haut intensiv. Geranien und Neroli und fördern die Heilung trockener Haut und rissiger Lippen.

Spröde Hände

Im Winter sind die Hände meist nur mäßig durchblutet und kühlen schnell aus. Zudem besitzt die Haut dort kaum Talgdrüsen. Durch häufiges Waschen fehlt ihnen zusätzlich das natürliche Hautfett. Schützen Sie Ihre Hände vor dem Austrocknen durch regelmäßiges Eincremen mit fetthaltigen Naturkosmetikprodukten, vor allem nach dem Händewaschen.
 Sie haben im Winter besonders spröde Hände? Dann nutzen Sie die Nacht als Pflegekur: Cremen Sie ihre Hände vor dem Zubettgehen dick ein und ziehen Sie dünne Handschuhe drüber. Für die Winterpflege der Hände empfiehlt TOBS den Hand and Body Balm von Kahina Giving BeautyDer nährende Balsam pflegt trockene und rissige Haut wieder geschmeidig.

Schuppige Schienbeine

Im Winter neigt auch die Schienbeinhaut dazu, spröde zu werden, auszutrocknen und schließlich zu jucken. Ursache dafür ist nicht nur die kalte, trockene Luft: Auch kratzige Strumpfhosen rauen die exponierte Haut auf. Pflegen Sie Ihre Schienbeine deshalb am besten mit natürlichen Wasser-in-Öl-Emulsionen. Besonders viel Feuchtigkeit spendet Angelicus Serratus - Organic Nourishing Body Oil von VOYA. Das Körperöl eignet sich nicht nur für die Schienbeine, sondern ist für den ganzen Körper eine ideale Winterpflege.

Natürliche Hilfe gegen Juckreiz

Was tun, wenn's juckt? Stressen Sie Ihre Haut nicht weiter, indem Sie sich kratzen! Versuchen Sie lieber, die Ursache für das Jucken zu bekämpfen: eine spröde und durchlässige Schutzbarriere. Eine Repair-Pflege hilft, den Juckreiz zu stoppen. Besonders gut eignet sich Naturkosmetik etwa mit Olivenöl, Panthenol oder Süßholzwurzelextrakt.

Probieren Sie zum Beispiel den Deep Moisturiser von ESSE. Die Gesichtscreme mit Olivenöl und Hyaluronsäure spendet optimal Feuchtigkeit bis in die tiefere Hautschicht. Zudem unterstützt Jojobaöl die natürliche Schutzbarriere.

Hautpflege iim Winter

Feuchtes Raumklima und sanftes Duschen

Übrigens kann man dem Kältestress nicht unbedingt entfliehen, indem man einfach zu Hause im Warmen bleibt: Weil im Winter die Heizung läuft, entzieht sie nicht nur der Zimmerluft Feuchtigkeit, sondern auch der Haut. Der Wechsel zwischen trockener, warmer Raumluft und klirrender Kälte im Freien stellt die Haut zusätzlich vor eine harte Belastungsprobe. Luftbefeuchter oder feuchte Tücher auf der Heizung helfen, das Raumklima zu verbessern und die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Bei einer Allergie gegen Hausstaubmilben sollten Sie auf die Maßnahme aber lieber verzichten.

Ein weiterer Tipp: Schonen Sie Ihre Haut beim auch beim Duschen. Maximal 15 Minuten bei höchstens 39 Grad lautet die Empfehlung von Experten. Sie raten auch vom Gebrauch von Seife ab. Der Grund: Durch Seife erhöht sich der pH-Wert der Haut, was das Wachstum von Bakterien begünstigt. Setzen Sie deshalb auf Duschgele, die die Haut schonend reinigen. Wie etwa Liquid Soap Cucumber Mint von LA:BRUKET. Die milde Flüssigseife für Hände und Körper pflegt insbesondere mit ätherischen Ölen.

Wichtig: Ist trotz sorgfältiger Winterpflege Ihre Haut ständig trocken, spröde, oder juckt sie häufig, suchen Sie Rat bei einem Hautarzt. Möglicherweise steckt eine andere Ursache hinter den Symptomen, die Sie abklären lassen sollten.

Natürlicher Hautschutz im Winter: Hier finden Sie passende Naturkosmetikpflege für die kalte Jahreszeit.


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