August 25, 2016

“Der Grundgedanke ist ganz einfach: Meine Schmuckstücke sollen Geschichten erzählen."

Das ist die Idee der Produktdesignerin Sabine Zechner.

Der Gedanke gefällt mir. Wenn ich dann noch höre, dass in Deutschland produziert wird, werde ich noch neugieriger. Sabine Zechners Motive sind an die Welt der Fabeln und Mythen angelehnt und lösen sofort Assoziationen aus. Und weil Sabine unseren Schriftzug von TOBS so schön fand, entschloss sie sich spontan dazu, uns ein Armband zu kreieren. Mit ein wenig Pipi im Auge und stolz wie Bolle haben wir das TOBS-Armband nun im Sortiment. Danke an der Stelle nochmal an Sabine!

 Aber um bei den Schmuck-Geschichten zu bleiben: Beim Anblick von Motiven aus der Märchenwelt denken wir oft an unsere geborgene Kindheit zurück. Und genau darum geht es beim Münchener Label Lassy fair: um positive Gefühle.

Sabine Zechner, gebürtige Grazerin, gründete Lassy fair vor etwa sieben Jahren. Sie wollte individuellen Schmuck entwerfen, der nicht nur für sich selbst spricht, sondern auch ganz persönliche Bilder in den Köpfen der Betrachter hervorruft.

Mir gefällt besonders “die Blume des Lebens”. Zwar ist das kein Märchenmotiv. Doch auch dieser Anhänger erzählt eine “Geschichte”: Die Blume soll harmonisierend auf mich wirken und mich im Leben begleiten. Klingt etwas esoterisch, aber ich lasse mich mal darauf ein. Zumal ich das Motiv einfach schön finde – genau wie die Geschichte hinter dem Schmuck.

Sabine Zechner setzt bei ihren Entwürfen und der Herstellung auf ihre langjährige Erfahrung im Bereich der Werkstoff- und Verfahrenstechnologie. Bei ihrem mitunter verspielten und dennoch auf das Wesentliche reduzierten Schmuck, der mich ein wenig an kleine Scherenschnitte erinnert, verwendet sie keine Perlen.

Dafür vermischt Sabine Zechner traditionelle Designverfahren und moderne Produktionsprozesse mit den althergebrachten Traditionen der Goldschmiedekunst. So lötet sie etwa keine Metalle zusammen, sondern verarbeitet Edelstahl mit einer innovativen Lasertechnologie zu den filigranen Motiven. Die Materialien sind aus chirurgischem Edelstahl, das nach diversen Verfeinerungsverfahren entweder poliert, versilbert oder vergoldet wird. Alle Anhänger sind absolut nickelfrei – und damit auch für Menschen geeignet, die bei herkömmlichem Schmuck häufig zu allergischen Reaktionen neigen.

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Und woher kommt nun der Name “Lassy fair”? “Das ist auch eine lustige Geschichte”, sagt Sabine Zechner. Bei einem Münchener “Tatort” wurde beim Mordopfer ein Lippenstift von der Firma “Laissez faire” gefunden. “Ich habe aber ‘lassy faire’ verstanden und fand das Wortspiel sofort passend als Namen für meine neue Firma”, erzählt Sabine. “Ich wandelte beide Worte etwas um, und schon entstand ein Begriff, der viel beinhaltet, das perfekt zum Lable passt: Die ersten drei Buchstaben LAS sind auch die ersten bei ‘Lasern’. Das ist die Fertigungstechnik, die ich für meine Anhänger und alle Motive verwende.” Zudem heißt “lassie” im Englischen umgangssprachlich “Mädchen”. “Ich mache meinen Schmuck für Mädels”, sagt Sabine. “Außerdem bin ich mit Lassie, dem Hund aus der Fernsehserie, aufgewachsen, und ich liebe Hunde.” Und auch das Wort “fair” hat seine Bedeutung: “Ich produziere ausschließlich in Deutschland. Und alle Firmen, mit denen ich zusammenarbeite sitzen auch hier”, sagt Sabine. “Zwar erziehe ich meinen Sohn nicht à la ‘laissez-faire’, aber prinzipiell ist mir das sympathisch: den Menschen ihre Freiheit lassen.”

Ich finde, das sagt alles über diesen tollen Schmuck aus: Freiheit lassen!

In diesem Sinne.

Miriam


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