Januar 11, 2018

Entgiften, entschlacken, reinigen - so könnte man Detoxen auch bezeichnen. In den 90ern war Heilfasten sehr angesagt, die Reinigung von innen, der ein oder andere wird sich sicher noch daran erinnern. Im Grunde das Detox von heute. Einen kleinen Unterschied aber gibt es: Heute detoxen viele auch oder gerade wegen ihrer Haut. Die einen wollen lästige Unreinheiten loswerden, die anderen wollen einen frischeren Teint. 

Detox: vom englischen Wort Detoxification, was zu Deutsch Entgiftung bedeutet

Gerade in der heutigen Zeit sind wir oft übersäuert. Das hat viel mit Stress, der falschen Ernährung, Alkohol, Nikotin, Kaffee und zu wenig Schlaf zu tun. Da kann die Haut schon mal verrückt spielen. Genau dann ist eine Detox-Kur die absolute Wohltat. 

Heute gibt es aber nicht nur Kräutertees und Brühe zum entgiften, sondern geradezu unendliche Möglichkeiten, unseren Körper zu reinigen. Bei den meisten Detox-Kuren verzichtet man auf feste Nahrung. Verschiedene Suppen, frische Smoothies oder etwas Joghurt oder Quark stehen dann auf dem Ernährungsplan.

Warum keine feste Nahrung? Unser Körper braucht einen großen Teil der zugeführten Energie dafür, feste Nahrung zu verdauen. Kenn man ja: Wenn das Essen mal wieder so lecker war, dass man sich kaum mehr vom Sofa bewegen kann. Nimmt man dagegen Flüssignahrung zu sich, muss der Körper weniger Energie für die Verdauung aufwenden und kann seine Energiereserven zum Beispiel für den Abbau von „Giftstoffen“ einsetzen.

Wer nicht aufs Essen verzichten möchte, hat die Möglichkeit, auch mit frischen Salaten, Gemüsepfannen mit Beilagen wie Couscous oder Hirse zu detoxen. Zucker, Alkohol, Nikotin und Koffein sind aber bei jeder Detox-Kur ein No-Go. Und natürlich sollte man mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder Kräutertees trinken. Die Flüssigkeit benötigt der Körper, um Abfall- und Giftstoffe gut abtransportieren zu können.

Detox: mit Helfern von außen 

Der sehr angenehme Teil für eine Detox-Kur steht im Badezimmer. hands, detoxDenn um richtig zu entgiften, muss man sich auch genau anschauen, was in all den Cremes und Ölen so enthalten ist. Hierzu hatte ich vor einiger Zeit schon mal einen Beitrag geschrieben.

Aber auch von außen können wir den Entschlackungsprozess unterstützen und der Haut etwas Gutes tun. Die Naturkosmetik arbeitet hier etwa mit Meeresalgen, deren wertvolle Mineralien und Spurenelemente dafür sorgen, dass der Stoffwechsel angeregt wird und der Körper die Giftstoffe besser abbaut. Myrte, weiße Tonerde, Gingko-Extrakt, Spirulina und grüner Tee, um nur einige wenige zu nennen, eignen sich ebenfalls großartig dafür.

Essenzielle Öle aus Wacholder, Rosmarin, Grapefruit und Fenchel wirken entgiftend und sind für die Haut eine absolute Wohltat. Das Besondere an der Naturkosmetik aber ist, dass wir erst gar keine schädlichen Substanzen auf unsere Haut schmieren - so wie wir es mit vielen herkömmlichen Kosmetikprodukten tun. Sprich, mit reinen Essenzen und Ölen schaffen wir einen gesunden Kreislauf. Unser Körper wird unterstützt und muss erst gar keine Giftstoffe mehr abbauen, die wir zuvor geölt und gecremt haben.

Damit wir nach dem Detoxen nicht gleich wieder in alte Muster zurückfallen, gibt es die 5:2 Diät. Um das hier nur kurz anzureißen: Dieser Lebensstil kommt aus den USA und bedeutet so viel wie, fünf Tage normal essen und zwei Tage nicht über 500 Kiloalorien kommen. Im Grunde kann man das Prinzip auch auf die Kosmetik übertragen: Fünf Tage Make-up und zwei Tage volles Pflegeprogramm mit Maske und Peeling - ohne Make-up. Aber das hier nur am Rande.

Die richtige Pflege beim Detoxen

Weil der Körper viele Giftstoffe auch über die Haut ausscheidet, brauchen wir während der Detox-Phase die richtige Pflege. Ich arbeite dann sehr gerne mit Bürsten: Bevor ich dusche, bürste ich trocken den ganzen Körper mit kreisenden Bewegungen ab. Das regt den Stoffwechsel und die Durchblutung schon mal an. Kleine abgestorbene Hautzellen werden entfernt und die Haut ist besser für die Reinigung vorbereitet.

Anschließend nehme ich entweder ein entschlackendes Meeresalgenbad, oder wenn es schnell gehen muss, eine Dusche. Wem die Bürstenmassage zu umständlich ist, kann unter der Dusche auch ein Körperpeeling machen. Wichtig ist, sich nach dem Bad oder der Dusche nicht mit dem Handtusch trocken zu reiben, sondern ein Öl auf die noch feuchte Haut einzumassieren. Denn in diesem Zustand ist unsere Haut besonders aufnahmefähig, und die Wirkstoffe können sich am besten entfalten. Meine persönlichen Highlights verlinke ich euch am Ende.

Detoxen heißt aber auch, sich Zeit für sich zu nehmen. Raus an die frische Luft zu gehen, ein gutes Buch zu lesen und dem Körper Ruhe zu schenken. Also: Gönn' dir doch eine feine Auszeit!

Einen gesunden und frischen Start für 2018 wünsche ich Euch.

Eure Miriam

Meine vier Highlights:

Vestige Verdant - Organic Peat Maskwirkt stark entgiftend,verfeinert die Porenverjüngt und strafft die Haut.

L:A Bruket - Bath Salt Marigold/Orange/Geranium: als SPA-Anwendung für zu Hause. Wirkt durch das Meersalz entgiftend, Lavendel und Ringelblume entspannen.

Amala -Detoxifying Body Oil: Myrte und Meeresalgen wirken entgiftend, Feige und Aprikose spenden Feuchtigkeit und wirken ausgleichend.

Grown Alchemist - Intensive Body Exfoliant: Koffein-Antioxidantien aus Guarana sorgen für Intensivierung der Fettverbrennung und Reduktion von Fettdepots, die zu Cellulite führen können.

 


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